Montag, 6. Mai 2013

Leo

Heute Vormittag habe ich bei Katja
über ihre Tieren einen so netten Beitrag gelesen,
wobei ich mir beim Anblick von Willow kein Lachen verkneifen konnte.

Bei der “ Nacktheit “ von Willow ist mir unser Kater Leo eingefallen,
der leider seit 8 Jahren nicht mehr lebt.


Leo war ein roter Langhaarkater , der natürlich jeden Tag
gebürstet werden musste, was er sich auch gefallen ließ,
denn hinterher gab es sein Fressen.

Im zeitigen Frühjahr hat sich immer seine Unterwolle gelöst
und dabei kam ich einfach mal ins Hintertreffen mit dem Kämmen, 
so dass sich Fell-Platten bildeten,
die dann vom Tierarzt entfernt wurden.

Im Jahre 1999 ( daher die schlechte Bildqualität )
war wieder einmal das Scheren notwendig.
Nach dem Tierarztbesuch verkroch sich Leo sofort in seinem Korb
und wollte einfach nicht mehr herauskommen,
nicht einmal sein Fressen konnte locken.
Leo hatte einen Gesichtsausdruck
als würde er sich seiner Nacktheit schämen.


Ich machte gerade die Wäsche und so habe ich ihm 
spontan ein Geschirrtuch über den Rücken gelegt 
und ich traute meinen Augen kaum, denn augenblicklich 
war für unseren Leo die Welt wieder in Ordnung 
und er spazierte einige Tage mit dem Tuch über den Rücken umher.


Es ist einfach herrlich welch schöne Geschichten man mit Tieren erleben kann.

Einen schönen Abend wünscht Euch
WaltraudD

Kommentare:

  1. Liebe Mama,

    als ich den Text las, muss ich weinen.
    Und ganz ehrlich, ich weine noch immer.

    Was für ein toller Freund und Wegbegleiter war er!
    Wie oft habe ich ihm meinen Kummer und Sorgen erzählt und mir kam es vor, als ob er mir zuhört.
    Und in der Pubertät keine Seltenheit, als ob nur er mich versteht!!!
    Wie lieb und brav war er!
    Wie war er beleidigt und traurig, als wir nach 14 Tagen Urlaub heim kamen und ihn in dieser Zeit in einer Katzenpension zur Pflege hatten.
    Wie gerne genoss er mit dir Zusammen die Sonne im Garten.

    Mittlerweile kullern nur so die Tränen herunter.

    Wenn ich die Bilder sehe, merke ich erst wieder, wie sehr ich ihn mochte. Nein, wie doll ich ihn lieb gehabt habe!
    Wie sehr er noch immer im Herzen verankert ist, jetzt, wo es schon über 8 Jahre her ist.
    Wie lieb ich ihn noch immer habe, und ihn NIE vergessen kann und werde.

    Diese Liebe der er uns allen gegeben hat. Dafür musste er nicht reden können, sondern ein Miau und/oder ein „um-die-Beine-schlürfen“ reichte.

    Er war viel mehr als ein Haustier.
    Er war ein vollwertiges Familienmitglied!

    Es ist für mich, wenn ich darüber nachdenke und die Tränen zähle, kein Haustier was von uns gegangen ist. Es ist, als ob ich eine Bruder verloren habe.

    AntwortenLöschen
  2. So schöne Aufnahmen!
    Auch alte Fotos haben was. Und die Erinnerung ist doch immer wieder schön.
    LG Gisela

    AntwortenLöschen
  3. Ja das sind schöne Erinnerungen liebe Waltraud, ich stöber gerne in der Fotoschatzkiste.

    Liebe Grüße
    Angelika

    AntwortenLöschen
  4. ...DAS kenne ich auch von meinen früheren Perserkatzen... Hihi.... aber es musste sein :-)

    GGGGGGGLG Katja

    AntwortenLöschen